Freibeuter Comics

Category: Mangas

Mangas: Kunstvolle Meisterwerke aus Japan

Das Wort stammt aus dem Japanischen und gilt dort als Begriff für Comics. Schon im 19. Jahrhundert hat man erstmals bestimmte Zeichnungen so genannt, mittlerweile hat er sich als Bezeichnung für Comics ganz im Allgemeinen durchgesetzt. Doch schon lange bevor es eine konkrete Bezeichnung gab, nahm diese Erzählweise ihre Anfänge.

Heute werden sie im Format 10,5 x 15 oder 11,5 x 17,5 Zentimeter angeboten und finden durchaus reißenden Absatz. Ein ganzes Universum entsteht, das sich bis hin zu den mittlerweile riesig erfolgreichen Veranstaltungen zieht, die rund um den Globus punkten. Dabei zählen die Look-alike-Contests zu den absoluten Höhepunkten.

Ab dem 7. Jahrhundert teilte man im Land der aufgehenden Sonne Geschichten an Tempelwänden, erste echte Bildergeschichten auf Papier entstanden dann schon im 12. Jahrhundert. US-Amerikanische Cartoons inspirierten dann gegen Ende des 19. Jahrhunderts die heutige bekannte Form. “Astro Boy” von Osamu Tezuka war einer der allerersten und ist immer noch weit über die Grenzen bekannter Klassiker.

Gezeichnete Träume

In Asien werden Geschichten auf vielerlei Arten erzählt. Eine Möglichkeit für Erwachsene, in einzigartige Phantasiewelten einzutauchen, sind die traditionsreichen Comics. Sie haben eine ganz besondere Energie und haben sich auch im Westen eine beachtliche Fan-Gemeinschaft erschlossen. Es gibt vielerlei Arten, je nach Region haben sich typische Eigenheiten entwickelt. Während sich im asiatischen Raum alle Gesellschaftsschichten daran erfreuen, haben bis dato eher Insider den wahren Wert der Kunstform erkannt. Aber es scheint Aufbruchsstimmung zu herrschen: Immer mehr Menschen verfallen der exotischen Kunstform. Handgezeichnete kleine Hefte, die neue Horizonte öffnen.